Vorbereitung eines Klassenbesuchs

Wie läuft ein Besuch ab?

Bei Ihrer Ankunft werden Sie durch eine Betreuerin oder einen Betreuer der Ausstellung begrüßt. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler ihr Eintrittsbändchen. Die Rucksäcke und Jacken werden in einer Klassenkiste verstaut.

Danach führt die Betreuerin oder der Betreuer ein Experiment mit den Schülerinnen und Schülern durch. Damit soll deutlich werden, wie man mit den Exponaten umgeht, was man sich bei den Exponaten denken kann und dass man sich lange damit beschäftigen kann.

Anschließend haben die Schülerinnen und Schüler Zeit, die Exponate des Mathematikums alleine oder – häufiger und ganz automatisch – in Kleingruppen zu erforschen. Es ist empfehlenswert, sie auf Exponatgruppen oder einzelne Exponate hinzuweisen, mit denen sie sich intensiv beschäftigen sollen. Sie können jederzeit die Betreuerinnen und Betreuer ansprechen.

Es gibt keinen festgelegten Rundgang. Sie können überall beginnen und von dort aus weitermachen. Wir empfehlen jedoch, nach der Einführung zunächst mindestens eine Viertelstunde auf der Ebene zu bleiben, auf der die Einführung stattgefunden hat. Grundschulklassen sollten nach einer gewissen Zeit gemeinsam auf die nächste Etage wechseln. 

 
 
 
 

Muss ich als Lehrkraft den Besuch vorbereiten?

Es ist gut, aber nicht zwingend notwendig, wenn Sie sich auf den Besuch im Mathematikum vorbereiten. Dazu geben Ihnen die Fortbildungen, der Katalog, die Homepage und die Zusatzmaterialien Hilfestellung. Unsere Erfahrung ist, dass die Exponate auf alle Schülerinnen und Schüler unmittelbar wirken. Es ist daher nicht notwendig, einen Fragebogen, oder gar eine Rallye zu entwickeln. Von Rallyes raten wir dringend ab, denn diese bringen nur große Unruhe ins Haus, und die Schülerinnen und Schüler wollen nur die Fragen abarbeiten und lassen sich nicht auf die Exponate ein.