Fr. 13. April 2018 - 11:50 Uhr

Ingrid Hornef - Ordnung: Nichts als Zufall Künstlergespräch im Mathematikum

Seit Mitte März ist die Kunstausstellung von Ingrid Hornef „Ordnung: Nichts als Zufall“ im Mathematikum zu sehen.

In Ingrid Hornefs Kunstwerken scheint ein Code zu stecken, den es zu knacken gilt. Betrachter entschlüsseln ihre geometrischen Arbeiten, indem sie nach Mustern und Struktur suchen. Doch erst mit dem Schlüssel zu ihrer Kunst – dem Zufall – erahnen die Besucher, was wirklich dahinter steckt: Die schwarzweißen Bilder zeigen das Ergebnis eines oft hundertfachen Würfelwurfs. Die Kunstwerke von Ingrid Hornef machen die mathematischen Gesetze des Zufalls eindrücklich sichtbar. Während das eine Bild von einem Wirrwarr aus Linien gefüllt zu sein scheint, treten bei anderen klare Muster oder Tangram-ähnliche Figuren in den Vordergrund. Als Künstlerin gibt sie die Regeln vor: Die Farbwahl, die Maße der Bilder, die Art der Linien und Flächen, die Kriterien, die es zu würfeln gilt. Dann nutzt sie den Zufall als „Geschenk der Musen“, der jedem Bild seinen ganz eigenen Charakter gibt.

Am Sonntag, den 15. April findet um 15 Uhr im Mathematikum ein Künstlergespräch statt. Kuratorin im Mathematikum, Laila Samuel, wird im Gespräch mit Ingrid Hornef auf die Besonderheiten ihrer Kunstwerke eingehen und lädt Besucher ein, Fragen zu stellen. Als Highlight wird die Künstlerin gemeinsam mit interessierten Besuchern einen Live-Einblick in ihr Arbeiten geben und ein Kunstwerk entstehen lassen.

Die Kunstausstellung „Ordnung: Nichts als Zufall“ ist noch bis zum 1. Mai im Mathematikum zu sehen.