Do. 28. April 2016 - 11:01 Uhr

Moderne mathematische Kunst: Rune Mields Sonderausstellung vom 1. bis 29. Mai 2016 im Mathematikum

Im Mai 2016 präsentiert das Mathematikum die nächste Sonderausstellung in der Reihe der Modernen mathematischen Kunst: Vom 1. bis 29. Mai werden im Ausstellungsraum des Mathematikums Werke der Kölner Künstlerin Rune Mields gezeigt.

Für Rune Mields (geb. 1935) war Mathematik schon immer Material für ihre Bilder. Diese erzählen von Primzahlen und Fibonacci-Zahlen, von Symmetrie und Unendlichkeit, von Zeichen und Gleichungen, von Mathematikerinnen und Mathematikern, und nicht zuletzt künden die Bilder von Drogen (nach Novalis) und Beschimpfungen.

Rune Mields, die Grande Dame der konkreten Kunst, nimmt die Mathematik ernst. Die Zahlen und Zeichen sind nicht nur dekorativ, sie sind nicht äußerliches Material, nein. Rune Mields arbeitet sich an der Mathematik ab. In ihren Bildern kommt die Struktur der mathematischen Phänomene zum Ausdruck.

Die Ausstellung im Mathematikum zeigt eine repräsentative Auswahl aus dem mathematischen Werk Rune Mields'. Dazu kommen zwei Exponate des Mathematikums, die den Besuchern den Weg zu den Primzahlen und Fibonacci-Zahlen ebnen.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, den 1. Mai, 12.00 Uhr. Im Rahmen der Vernissage wird Prof. Dietmar Guderian, Pädagogische Hochschule Freiburg, eine Einführung in die Ausstellung geben.