Di. 01. November 2016 - 11:16 Uhr

Vortrag: Mathematik, die man in der Schule nicht lernt Prof. Beutelspacher spricht über den Goldenen Schnitt

Im Mathematikum findet man viele Experimente, die einen direkten Zugang zum Schulstoff bieten. Aber es gibt auch viele Experimente, die mathematische Phänomene thematisieren, die - aus unterschiedlichen Gründen - im Mathematikunterricht nicht auftauchen. Insofern zeigt das Mathematikum ein vielfältigeres Spektrum von Mathematik als es die Schule leisten kann.

Am Donnerstag, den 03. November um 19:30 Uhr findet im Mathematikum ein weiterer Vortrag der Vortragsreihe „Mathematik, die man in der Schule nicht lernt.“ statt. Der spannende Vortrag von Prof. Beutelspacher wird ein fächerübergreifendes Thema behandeln, nämlich der Goldene Schnitt. Für viele ist er das Maß für Schönheit, aber auch in der Biologie spielt er eine wichtige Rolle: Bei vielen Pflanzen ist das Wachstum so organisiert, dass es auf Basis des Goldenen Schnitts beziehungsweise der Fibonacci-Zahlen möglich wird. Seine glänzendste Rolle spielt der Goldene Schnitt in der Mathematik: Schon vor 2500 Jahren haben die Pythagoreer mit ihm die Geheimnisse des Fünfecks ergründet und sind dabei auf irrationale Zahlen gestoßen. Bis heute entdecken die Mathematiker neue Konstruktionen und Erscheinungsformen des Goldenen Schnitts.

Prof. Beutelspacher vermag es wie kein zweiter, solche schwierigen Themen so aufzubereiten, dass sie für jeden verständlich und einsichtig werden.   Der Vortrag richtet sich an ein allgemeines Publikum, ist aber insbesondere für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe geeignet, die erfahren wollen, „was es in der Mathematik sonst noch gibt“.  

Der Eintritt beträgt 6 Euro, Studierende, SchülerInnen und InhaberInnen der MathematikumCard haben freien Eintritt. Weitere Informationen unter Tel. 0641-9697970.