Jüdische Mathematiker Sonderausstellung - Frühling 2009

 

Diese Ausstellung wurde von der Arbeitsgruppe Wissenschaftsgeschichte am Historischen Seminar der Johann Wolfgang von Goethe-Universität erarbeitet.

Sie entstand in Zusammenarbeit mit einem überregionalen Ausstellungsteam und dem Jüdischen Museum Frankfurt und schließt eine wichtige Lücke in der Geschichte der Mathematik des 19. und 20. Jahrhunderts.

In acht Stationen führt die Wanderausstellung Tätigkeiten jüdischer Mathematiker von der rechtlichen und politischen Gleichstellung jüdischer Bürger im 19. Jahrhundert bis zur Verfolgung und Vertreibung im nationalsozialistischen Deutschland vor Augen. Sie stellt dar, wie im deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik jüdische Mathematiker in allen Bereichen der mathematischen Kultur zunehmend eine tragende Rolle spielten, und sie erinnert an Emigration, Flucht und Ermordung nach 1933.

Mit finanzieller Unterstützung der Deutsche Telekom Stiftung und in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Frankfurt wurde die Ausstellung seit Mai 2008 an verschiedenen Orten gezeigt.