Projekte

 

Haus der kleinen Forscher

Das Mathematikum ist lokaler Ansprechpartner des "Haus der kleinen Forscher" für den Landkreis Gießen, den Kreis Limburg-Weilburg, den Lahn-Dill-Kreis, den Vogelsbergkreis und den Wetteraukreis.

Die Stiftung engagiert sich seit 2006 für eine bessere Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik.

Erzieherinnen und Erzieher können beim "Haus der kleinen Forscher" mitmachen, indem sie die aufeinander aufbauenden Workshops besuchen. In den Workshops erhalten sie Anregungen, wie sie mit sehr einfachen Materialien spannende Versuche durchführen und auf die vielfältigen Fragen der Kinder eingehen können. So wird schon im jungen Alter spielerisch der Forschergeist der Kinder gefördert.

Weitere Informationen und Termine finden Sie hier und auf der Homepage der Stiftung
www.haus-der-kleinen-forscher.de.

Bild: Frank Bentert/ Stiftung Haus der kleinen Forscher

 
 
 
 

Energiebildung im Grundschulunterricht

Für Grundschullehrkräfte hat die Stiftung Haus der kleinen Forscher in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium eine neue, kostenfreie MINT-Fortbildung für den Sachunterricht entwickelt: "Energiebildung im Grundschulunterricht". Dabei stehen unsere alltäglichen Berührungspunkte mit Energie in Form von Licht, Wärme, Bewegung oder elektrischem Strom im Mittelpunkt. Was verbirgt sich hinter dem Energiebegriff, wie wird Energie "gemacht" und wofür wird Energie genutzt?

Grundschullehrkräfte haben im Rahmen der Fortbildung die Möglichkeit, diesen Fragen gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern beim entdeckenden und forschenden Lernen nachzugehen. Sie erhalten Ideen, wie sie Kinder dabei begleiten können, MINT-Kompetenzen zu stärken und das Thema Nachhaltigkeit einzubinden.

Die Fortbildung "Energiebildung im Grundschulunterricht" geht über drei Monate und beinhaltet Präsenz- und Online-Lernformate ("Blended Learning").

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bild: Stiftung Haus der kleinen Forscher

 
 
 
 
 

Inklusive Experimente – mit der Blista Marburg

Seit Herbst 2016 kooperieren das Mathematikum und die Blista in Marburg, um möglichst viele Experimente auch für blinde und sehbehinderte Menschen zu erschließen. An diesen Exponaten soll ganz ohne fremde Hilfe experimentiert werden können.

Dabei geht es nicht um Ergänzungen zur Ausstellung, die nur für bestimmte Besuchergruppen hervorgeholt werden, sondern Experimente, die für alle funktionieren. Sie sollen für blinde wie für sehende Menschen kniffelig, aber lösbar und gleichzeitig ästhetisch ansprechend sein.

Ein Teil dieser Experimente ist bereits in der Ausstellung im Einsatz, andere sind noch in Arbeit.

Blinde und sehbehinderte Menschen sind sowohl als Individualbesucherinnen und -besucher, als auch in Schulklassen herzlich willkommen.

Mehr Informationen zum Thema Barrierefreiheit

 
 
 
 
 

MINT – Die Stars von morgen

Das Projekt "MINT – Die Stars von morgen" richtet sich an Haupt- und Realschülerinnen und -schüler der 8. und 9. Klasse.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, in mehreren Terminen im Mathematikum zu entdecken, welche naturwissenschaftlichen Berufsfelder sich ihnen bieten. Dies geschieht durch Vorträge und Workshops, bei denen auch Auszubildende von Betrieben aus der Region zu Wort kommen.

Kernstück des Projekts ist ein eigenes Experiment, das selbst geplant, entworfen und gebaut wird. Zuletzt wird dieses Experiment in einer feierlichen Abschlussveranstaltung vorgestellt.

Weitere Informationen finden Sie im MINT-Bereich unserer Homepage.

 
 
 
 
 

PiCaM

Globales Lernen im Mathematikunterricht? Genau das hat sich das EU-geförderte Projekt "PiCaM – Project in Citizenship and Mathematics" zum Ziel gesetzt. Mathematiklehrerinnen und -lehrer sollen dabei unterstützt werden, ihren Schülerinnen und Schülern neben fachlichem Know-How auch ganz andere, ebenso wichtige Kompetenzen zu vermitteln.

Citizenship steht hier für alles, was für das Zusammenleben in einer globalisierten Welt essenziell wichtig ist. Von Werten wie Toleranz und Respekt bis hin zu Wissen über globale Herausforderungen wie den Klimawandel. 

Das Projekt startete im November 2017 und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Es soll sowohl Unterrichtsmaterial als auch Aus- und Fortbildungsmaterial für Lehrerinnen und Lehrer entwickelt werden. Ab Frühjahr/Sommer 2018 wird das Material bereit für erste Tests im Klassenzimmer und Seminarraum sein. Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen, die entwickelten Materialien selbst anzuwenden und durch sein Feedback zum Erfolg des Projekts beizutragen.

Auf der Website www.citizenship-and-mathematics.eu, die laufend aktualisiert wird, werden in Kürze weitere Informationen zur Teilnahme verfügbar sein.