Di. 01. Oktober 2013 - 16:25 Uhr

Interaktiver Springbrunnen findet seinen Platz im Mathematikum HESSENMETALL Mittelhessen übergibt Exponat

Seinen ersten erfolgreichen Einsatz hat das neueste Exponat des Gießener Mathematikums bereits im August hinter sich gebracht. Der „Interaktive Brunnen“ hat als Weltpremiere auf der Ideenexpo in Hannover die über 300.000 jugendlichen Besucherinnen und Besucher begeistert. Nun wurde er an seinen neuen Bestimmungsort in das beliebte Gießener Mitmachmuseum transportiert, wo er ab sofort Teil der abwechslungsreichen Ausstellung sein wird. Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher, Leiter des Mathematikums,  bekam das Objekt aus Edelstahl von Dr. Dirk Hohn, dem mittelhessischen Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL übergeben.  

Der Verband wollte mit dem Exponat die Arbeit des Museums unterstützen und stellte sich als Sponsor zur Verfügung. „Der interaktive Springbrunnen ist ein HighTech-Produkt, das mit den Komponenten Metall und Elektronik für unsere Branche steht.  Es verbindet die Einführung in mathematische Algorithmen auf eine attraktive Weise mit einer überzeugenden Optik. Wie wir in Hannover bereits feststellen konnten, animiert er Jung und Alt zum Mitmachen und vermittelt auf eine ganz besondere Weise, wie spannend Mathematik und Naturwissenschaften sein können. Das Interesse für die Fächer bei möglichst vielen Jugendlichen zu wecken ist ein Wunsch, der uns mit dem Mathematikum eint“, erläuterte Hohn.  

Prof. Beutelspacher erklärte im Rahmen der Übergabe die Funktionsweise: „Ziel bei dieser interaktiven Aufgabe ist es,  dass alle sieben Fontänen des Brunnens gleichzeitig aktiviert sind. Hierzu müssen die sieben roten Trittelemente, die rund um das metallene Bassin angebracht sind, in der richtigen Reihenfolge betätigt werden. Erst wenn man das mathematische Prinzip durchschaut, nach dem die Fontänen gesteuert werden, kann man der Lösung alleine oder in der Gruppe auf die Spur kommen. Wie bei all unseren Exponaten wollen wir hier aktives Ausprobieren fördern und die Freude am Tüfteln wecken.“