Mo. 18. November 2013 - 10:11 Uhr

Thomas Mann und die mathematische Sprache Mathematik in der Literatur im Mathematikum

Am Donnerstag, den 21. November um 19:30 Uhr, beendet das Mathematikum, Liebigstraße 8 in Gießen, seine diesjährige Veranstaltungsreihe, in deren Verlauf Prof. Beutelspacher Literatur vorgestellt hat, die sich mit Mathematik beschäftigt oder in der Mathematik sogar das Thema ist.

Den letzten Teil der Reihe widmet der Leiter des Mathematikums einem Werk des berühmten Schriftstellers Thomas Mann (1875-1955), dem 1909 erschienenen Roman „Königliche Hoheit“.
In den Werken Manns finden sich immer wieder Bezüge zur Mathematik. Oftmals sind es kurze Bemerkungen, die zur Charakterisierungen von Romanfiguren benutzt werden. In „Königliche Hoheit“ ist es die Figur der Imma Spoelmann, die Mathematik studiert, in Anlehnung an Manns Frau Katia Pringsheim, die ebenfalls ein Mathematikstudium absolviert hat.
„Sie studiert wie ein Mann, und zwar Algebra…“ lässt uns Mann über seine Protagonistin wissen.

Im Rahmen des Vortrags werden Textpassagen aus dem Buch von Thomas Mann vorgetragen und von Prof. Beutelspacher „mathematisch“ interpretiert. Das Thema ist die mathematische Sprache: zwischen Exaktheit und Unverständlichkeit. Natürlich ist auch dieser Vortrag so angelegt, dass ihn jeder verstehen kann.

Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt 5 Euro pro Person.
SchülerInnen und Studierende haben freien Eintritt.
Weitere Informationen unter Tel. 0641 - 9697970.